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Einzelzimmerzuschlag CHF 430.-

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Sudan

Zu Besuch bei den Nubiern

13 Tage - Individualreise durch den Nordsudan

Der Nil – die Lebensader des alten Nubiens. An ihm bildeten sich Siedlungen und Städte. Ägyptische Pharaonen bauten Pyramiden und Palastanlagen, die sich immer noch sagenumwoben und geheimnisvoll an seinem Ufer erheben. Auf unserer Reise begeben Sie sich von Khartum aus Richtung Norden auf den Spuren des alten Ägyptens. Sie besichtigen die Pyramidenanlagen der Schwarzen Pharaonen von Meroe und Nuri und besteigen den heiligen Jebel Barka. Sie durchqueren die Wüste, fahren entlang des mächtigen Nil, besichtigen zahlreiche Tempelanlagen, welche die Zeiten überdauert haben. Und Reisen durch den Sudan lohnen sich allemal: Im Sudan gibt es mehr Pyramiden als in Ägypten, auch wenn jene nicht so gross sind

Die Höhepunkte dieser Reise

  • Hauptstadt Khartum und der quirlige Markt von Omdurman
  • Die grösste sudanesische Nilinsel, Sai
  • Der heilige Berg Jebel Barkal
  • Pyramidenfelder von Meroe und Nuri
  • Mussawarat mit seinen Elefantenreliefen
  • Die Stromschnellen des Nils

Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Khartum
Flug von der Schweiz nach Khartum.

2. Tag: Khartum (F/-/-)
Ankunft nach Mitternacht in Khartum und Transfer in das Hotel. Nach dem Frühstück besuchen Sie die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt sowie den lokalen, berühmten Markt von Omdurman. Dieser ist der Grösste des Landes. Verschleierte Frauen in bunten Gewändern streifen durch enge Gassen, vorbei an Nähern und Goldschmieden, überholt von Eselskarren und Motorrädern. Auf der Stadtrundfahrt entdecken Sie das Archäologische Museum sowie das Khalifa Haus (am Montag geschlossen) und das Mehdi Grabmal.

3. Tag: Khartum – Old Dongola (F/M/A)
Längste Fahrt der Reise in den hohen Norden durch die Westwüste nach Old Dongola. Alt Dongola, einst christliche und später islamische Hauptstadt Nubiens. Sie sehen ein Kapitell mit christlichen Motiven und Fundamente von Basiliken. In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch ein grosser islamischer Friedhof mit zahlreichen Kuppelgräbern. Übernachtung in der Wüste (Zelt, Liegematte und Waschbecken werden zur Verfügung gestellt).
(Fahrt: 400 km / 6 Std.)

4. Tag: Old Dongola – Soleb (F/M/A)
An Ihrem heutigen Tagesziel Soleb, entdecken Sie einen grossen Tempel aus Sandstein, welcher von Amenophis III. errichtet worden ist. Es ist der bisher südlichste bekannte Tempel dieses Königs und ist die nubische Variante der Grosstempel des ägyptischen Pharaonenreiches, dessen Säulen an den Luxortempel erinnern. Er war dem Gott Amun-Re und dem Herrscher selbst geweiht. Übernachtung in einem einfachen nubischen Haus ganz in der Nähe des Tempelbereiches. Das typisch nubische Haus beherbergt diverse Zimmer mit 4 Betten, 2 einfache Plumpsklos und 1 solarbeheizte Dusche. Strom wird durch einen Generator während einigen Stunden erzeugt, so können die Akus und Batterien aufgeladen werden. Einzelzimmer kann im nubischen Haus nicht garantiert werden.
(Fahrt: 220 km / 3 ½ Std.)

5. Tag: Tagesausflug nach Sedinga und auf die Sai Insel (F/M/A)
Heute fahren Sie durch die Wüste nach Norden mit einem Zwischenhalt bei den Stelen von Jebel Dosha. Weiterfahrt nach Sedinga wo es Tausende von Gräbern und circa 35 Pyramiden aus der merowitischen Periode gibt. Diese waren den wohlhabenden Bürgern vorenthalten. Bootsfahrt auf die grösste sudanesische Insel, Sai, wo sich Reste aus altnubischer, pharaonischer und frühchristlicher Zeit finden. Nach dem Besuch der Insel Rückfahrt nach Soleb und Übernachtung in einem einfachen nubischen Haus.
(Fahrt: 80 km / 2 Std.)

6. Tag: Soleb – Tombus (F/M/A)
Besuch der Ruinen von Sesibi: Gründungsbeigaben an der dortigen Stadtmauer belegen, dass der Ort anscheinend besonders unter Amenophis IV. (ca. 1340–1324 v. Chr.) ausgebaut wurde. Die Stadtmauern und der Tempel wurden unter ihm errichtet. Einzelne Funde, vor allem Keramikscherben, deuten aber an, dass es hier auch schon sehr viel früher eine Ansiedlung gab. Sie fahren weiter nach Tombus. Unterwegs sehen Sie prähistorische Felszeichnungen in Sebu und haben von einem schön gelegenen Berg eine imposante Aussicht auf den 3. Nilkatarakt. In Tombus Besichtigung von ägyptischen Felsinschriften und einer liegenden Statue des Königs Taharka. Übernachtung in einem einfachen nubischen Haus.
(Fahrt: 160 km / 4 ½ Std.)

7. Tag: Tombus – Karima (F/M/A)
Besuch der Ruinen von Sesibi: Gründungsbeigaben an der dortigen Stadtmauer zeigen, dass der Ort anscheinend besonders unter Amenophis IV. (ca. 1340–1324 v. Chr.) ausgebaut wurde. Die Stadtmauern und der Tempel wurden unter ihm errichtet. Einzelne Funde, vor allem Keramikscherben, deuten aber an, dass es hier auch schon sehr viel früher eine Ansiedlung gab. Sie fahren weiter nach Tombus. Unterwegs sehen Sie prähistorische Felszeichnungen in Sebu und haben von einem schön gelegenen Berg eine imposante Aussicht auf den 3. Nilkatarakt. In Tombus Besichtigung von ägyptischen Felsinschriften und einer liegenden Statue des Königs Taharka. Übernachtung im Hotel Meroweeland oder dem Nubian Rest House Karima.
(Fahrt: 160 km / 4 ½ Std.)

8. Tag: Tagesausflug nach El Kurru und Jebel Barkal (F/M/A)
Besuch von Jebel Barkal mit seinen Höhlengräbern. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach El Kurru zur Nekroploe. Klassisch pharaonisch ausgemalt sind die unterirdischen Grabkammern des Königs Tanwetamani. Nicht weit von den Grabkammern gibt es einen versteinerten Wald. Den Sonnen- untergang erleben Sie vom Jebel Barkal. Rückkehr nach Karima für die Übernachtung.
(Fahrt: 30 km / ½ Std.)

9. Tag: Karima – Krater Atrun (F/M/A)
Besichtigung der Nuri Pyramiden. Es ist noch ungeklärt, warum die kuschitischen Herrscher für ihre Pyramiden einen Ort auswählten, der von den zentralen Tempelanlagen so weit entfernt lag. Die vermutliche Wohnstadt Napatas, Sanam, befindet sich etwa fünf Kilometer südlich. Vom heutigen Dorf Nuri sind die Pyramiden einen halben Kilometer nördlich in der Sandwüste zu sehen. In vielen der aus drei Kammern bestehenden Gräber sind grosse Teile der Grabausstattungen gefunden worden, Goldgefässe und Parfümflaschen, darunter auch in grosser Zahl mit Namen beschriftete Uschebtis. Die Namen der Grabbesitzer sind hier deshalb besser bekannt, als von anderen nubischen Pyramidenfeldern. Im Zentrum der Bayoda Wüste gibt es den Krater von Atrun, bei welchem Nomaden Salz vom Rand des grün gefärbten Sees gewinnen. Übernachtung in der Wüste (Zelt, Liegematte und Waschbecken werden zur Verfügung gestellt).
(Fahrt: 150 km / 5 Std.)

10. Tag: Atrun Krater – Meroe (F/M/A)
Fahrt nach Meroe, der Hauptsehenswürdigkeit des Sudans und Besichtigung des grössten Pyramidenfelds der Antike. Dutzende schwarzer Pyramiden erheben sich aus dem Wüstensand. Der italienische Arzt und Abenteurer Giuseppe Ferlini besuchte die Pyramiden 1834 und zerstörte einige von ihnen auf der Suche nach Schätzen. Er fand dabei die Schmuckstücke der Königin Amanischacheto und versuchte sie an verschiedene Museen zu verkaufen, doch glaubte damals in Europa niemand, dass solche hochwertigen Objekte aus Schwarzafrika stammen könnten. Schliesslich wurden sie dann von Berlin und München gekauft, wo sie sich noch heute befinden. Die Pyramiden lassen sich von der Lage her grob in drei Gruppen einteilen und befinden sich über kleine Hügel verteilt, die rund einen Viertel Quadratkilometer gross sind. Insgesamt handelt es sich um mehr als 900 Pyramiden und Gräber. Übernachtung im gut eingerichteten Meroe Camp in Sichtweite der Pyramiden.
(Fahrt: 230 km / 5 Std.)

11. Tag: Meroe – Naga (f/M/A)
Zweiter Teil der Besichtigung von Meroe. Auf der Fahrt nach Mussawarat Stopp in Shendi um dem farbigen Markt bewohnen zu können. Mussawarat mit seinem weitläufigen Tempelgelände ist bekannt für seine seltenen Elefantendarstellungen. Fahrt zum antiken Kulturzentrum von Naga mit dem meroitischen Tempel des Gottes Amun, dem römischen Kiosk und dem Löwentempel. Übernachtung in der Wüste (Zelt, Liegematte und Waschbecken werden zur Verfügung gestellt).
(Fahrt: 100 km / 3 Std.)

12. Tag: Naga – Khartum (f/M/-)
Auf der Fahrt zurück nach Khartum besuchen Sie den sechsten Katarakt welcher sich nahe der antiken Stadt Meroe befindet. Die geologischen Hintergründe für die Bildung der Katarakte liegen in der tektonischen Aktivität des nördlichen Sudans, die es Teilen des Flussbettes – trotz Erosion – erlauben, sich über die Wasseroberfläche zu erheben. Vor Millionen von Jahren schoben sich hier im Osten von Afrika Kontinentalplatten übereinander, die härter sind als das Sedimentgestein des Flusses und so die Gegend formten. Rückfahrt nach Khartum und Bezug des Hotelzimmers bis circa 23:00 Uhr. Danach Transfer an den Flughafen.
(Fahrt: 200 km / 3 Std.)

13. Tag: Rückflug in die Schweiz (-)
Rückflug in die Schweiz.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug nach Khartum und zurück
  • Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein für Bahnbillett SBB 2. Kl. Wohnort – Flughafen retour
  • Übernachtungen in einem Mittelklassehotel in Khartum inklusive Frühstück
  • Restliche Übernachtungen in einfachen nubischen Häusern oder im Zelt mit Vollpension
  • Campingausrüstung (Zelt und Liegematte von 5 cm Dicke)
  • Mineralwasser auf der Rundreise
  • Alle Transfers gemäss Programm im Allradfahrzeug (ab 4 Personen 2 Jeeps)
  • Alle beschriebenen Exkursionen zu den Sehenswürdigkeiten
  • Reiseleitung durch lokalen deutschsprachigen Driver/Guide
  • Bücher-Gutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht inbegriffen
Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, optionale Ausflüge und Aktivitäten, nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke, Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten / Videogebühren / Passregistrierung von zurzeit circa 300.00 Euro, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise und Anforderungen

Allgemeines: Im Sudan gibt es so gut wie keine touristische Infrastruktur. Die Wanderungen und Besichtigungen erfordern durchschnittliche Kondition. Ausdauer für teils längere Fahrten, Flexibilität, Anpassungs- und Hilfsbereitschaft werden erwartet. Die Zeltübernachtungen erfolgen an ausgewählten Plätzen ohne sanitäre oder sonstige Einrichtungen.

Impfbestimmungen: Keine Vorschriften, Hepatitis A empfohlen.

Visum/Pass: Bürger/Innen der Schweiz benötigen zur Einreise in den Sudan. Wir empfehlen eine frühzeitige Beantragung des Visums über unseren Visaservice. Alle wichtigen Informationen zur Visaeinholung werden Ihnen bei der Buchung von uns angegeben. Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig, darf keinen Stempel von Israel enthalten und muss 2 leere Seiten aufweisen.

Ideale Reisezeit: Von Mitte November bis Mitte März.

Preise pro Person ab/bis Schweiz (Basel/Genf/Zürich).
Reisetermin ganzjährig frei wählbar ab 2 Personen.

bei 2 Personen (in 1 Jeep mit Guide aber ohne Koch)
CHF 4’290.-
bei 4 Personen (in 2 Jeeps mit Koch)
CHF 3’790.-

Es ist möglich das Programm Ihren persönlichen Wünschen anzupassen. Bessere Hotelkategorie möglich in Khartum. Preis auf Anfrage.

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