Termine - Preise in CHF
07.07.18 - 21.07.18 2'170.-
04.08.18 - 18.08.18 2'170.-
15.09.18 - 29.09.18 2'170.-
Zuschläge
Einzelzimmer/-zelt CHF 150.-

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30 % vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Abreise

Marokko

Maultiertrek M'Goun

Maultiertrek im Hohen Atlas | 15 Tage

Die Aussicht vom Ighil M.Goun ist schier grenzenlos. Bei gutem Wetter schweift der Blick von den Gipfeln des Hohen Atlas über jene des Anti-Atlas bis zum Jebel Sarho und hinab zum grün schimmernden Grund des Oued Dades. Das ist die Heimat der Imazighen, der “freien Menschen”, wie sich die Berber voller Stolz selbst nennen. Wer diese Welt erkunden will, tut dies am besten zu Fuss, mit viel Zeit und einer Maultierkarawane für das Gepäck. Während den folgenden Tage erleben Sie eine Berglandschaft voller stiller Täler, rauer Gebirgszüge und zerklüfteter Schluchten. Sicherlich begegnen Sie unterwegs Halbnomaden, die während der kurzen Sommermonate mit ihren Herden über die Hochweiden ziehen und dabei in Höhlen Unterschlupf suchen. Denn die Tage sind heiss, und abends sinkt die Temperatur manchmal auf den Gefrierpunkt. Den buchstäblichen Höhepunkt des Trekkings bildet der (freiwillige) Aufstieg auf den 4’065 Meter hohen Ighil M.Goun.

Die Höhepunkte der Reise

  • Marrakesch – Inbegriff einer orientalischen Stadt
  • 9-tägiges Maultiertrekking mit einheimischem Begleitteam
  • Kontraste und archaische Landschaften in der Bergwelt des Atlas
  • Ait Bougmez-Tal, fakultative Besteigung des M´Goun (4’065 m)

Programm

1. Tag: Anreise (-)
Transfer zum Hotel in der Medina von Marrakesch. Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad

2. Tag: Marrakesch (F/-/-)
So tief in der Geschichte verwurzelt wie die Palmen in der Erde, ist Marrakesch heute eine moderne Stadt, welche die faszinierende Vielfalt des arabischen Lebens – auch in ihren extremen Gegensätzen – widerspiegelt. Die rote Perle Maghrebs ist zudem geheimnisvoll, orientalisch und aufregend. Wir entdecken den Souk und geschichtsträchtige Kulturmonumente. Abends dann ein Spektakel besonderer Art: die Geschichtenerzähler, Gaukler, Schlangenbeschwörer und Dutzende von Garküchen, die den Djemaa el Fna zum berühmtesten Platz Afrikas machen. Halbtägiger, deutschsprachiger Stadtspaziergang. Übernachtung in einem einfachen Hotel/Riad

3. Tag: Fahrt in den Hohen Atlas, Wanderung zum Camp bei Ait Imi (F/M/A)
Wir verlassen Marrakesch Richtung Hoher Atlas, lassen die Vororte, das Stadtleben hinter uns, fahren durch die sich vor uns ausbreitende Ebene. Die eindrucksvolle Fahrt führt in das Tal von Ait Bougmez, eines der schönsten Täler des Hohen Atlas. Dörfer liegen auf unserem Weg, kultivierte Getreidefelder, Brunnen, Haine und brachliegende karge Fläche ziehen vorbei – wir gelangen zum Provinzhauptort Azilal. Die Fahrt geht weiter über Ait Mhammed und einen 2’200 Meter hohen Pass mit herrlicher Aussicht auf die Gipfel des Hohen Atlas. Die Landschaft verändert sich: Gebirgslandschaft mit Wachholderbäumen, kleinen Dörfern, Terrassenfelder – und mit ihr die Lebensform der hier ansässigen Berber. Nach einer stärkenden Mahlzeit wandern wir zusammen mit dem Team ins Tal. Gemächlich gehen wir zu unserem ersten Camp im Hohen Atlas. Stille umgibt uns. Den Sternenhimmel über uns lassen wir uns ein feines Nachtessen schmecken. Übernachtung im Camp.
(Fahrt: 5 ½ Std.)

Wanderung: 1 ½ Std.

4. – 11. Tag: 8 Tage Wanderung im Hohen Atlas. Fakultative Besteigung des M’Goun (F/M/A)
Wir befinden uns in einem von Berbern bewohnten Hochtal, finden auf kleinstem Raum verschiedene Lebens- und Bauweisen: der Berber von Ait Bougmez, von Ait Boulli und der Halbnomaden von Imghran und Ait M“˜Goun. Teppiche aus der Wolle von Ziegen und Schafen, traditionelle Decken- und Türenmalereien, teils noch mit Naturfarben gemalt, Berberzeichen und Berbersagen geben uns einen Einblick in die uralte Kultur dieses Volkes. Landschaftlich beherbergt die bewässerte Talsohle wahre Gärten, die uns mit ihrer Vielfalt beeindrucken – und mit ihrer archaischen Landwirtschaft: Hier wird noch immer mit Maultier und Holzpflug und in tagelanger Handarbeit kultiviert. Die kargen, steinigen und teils schroffen Berghänge, an deren Flanken die roten Lehmhäuser gebaut sind, stehen für unser Auge in krassem Kontrast zur Vegetation im Tal, in der Nähe des Wassers.

Im Heimattal unserer Equipe erwacht ein neuer Tag. Nach dem Frühstück steigen wir in der angenehm kühlen Morgenluft zum Pass auf. Einst diente er Karawanen als Nord-Süd-Übergang des Atlas, und noch heute kommen von den entlegenen Tälern die Einheimischen über diesen Säumerpfad zum Sonntagsmarkt. Wir blicken zurück aufs Ait Bougmez-Tal und sehen vor uns die Gipfel der Atlaskette. Eine wunderbare Ruhe ist um uns und mit jedem Wandertag auch in uns. Weit im Süden am Horizont erahnen wir die Wüste. Nach dem Picknick an einem etwas windgeschützten Ort steigen wir ab und folgen später einem Flusslauf zu unserem Camp. Da steht es, das weisse Zelt, und bald schon geniessen wir einen warmen Tee oder Gewürzkaffee. Die folgenden Tage wandern wir auf einer Höhe von 2’000 bis 3’000 m und entdecken die unterschiedlichen Täler und abgelegenen Dörfer des Atlas. Ein jeder Passübergang birgt die Aussicht auf ein neues Bild in sich. Architektur, die Farben und Formen der Landschaft und die verschiedenen Berberstämme, ihre Kleidertraditionen, Agrikultur und Gesänge geben jedem Tal seine eigene Stimmung. Einsame Wege führen uns zu Berghöhen, auf Maultierpfaden gehen wir zu Almweiden und Schluchten, folgen mal dem Flusslauf, mal gehen wir an der Flanke eines Berges. Unser Nachtlager schlagen wir jeweils in der Nähe einer Quelle oder Baches auf.

Fakultative Besteigung des Ighil Mgoun, 4’065 m. Eine herrliche Rundsicht auf den Hohen Altas und den grossen Süden belohnt uns für den schweisstreibenden Aufstieg frühmorgens. Der Berg, der in Berbersprache auch “Sturm” heisst, beschert uns hoffentlich Wetterglück. Nach einer Verschnaufpause steigen wir wieder ab. Von Ahmed werden wir mit feinem süssen Minzetee und Petit Beurre erwartet, der Teppich ist ausgebreitet, und unsere WanderfreundInnen, die nicht zum Gipfel hochsteigen wollten, berichten von ihrem Tag mit der Maultierequipe.

In der prickelnden, belebenden Frische geniessen wir den frühen Morgen. Sachte öffnet sich das Tal und macht den Blick frei auf die ersten Kasbhas, Lehm-Wohnburgen der Berber des südlichen Atlas. Die Häuser sind aus dem Material ihrer Umgebung gebaut, fügen sich fliessend in das Landschaftsbild ein. Wir entdecken die Farbschattierungen: Rosa, Ocker, das Grün der kleinen Oasen, das Dunkelgrün der Wachholderbäume, das Braun, Grau, Blau der Erde, das sich verändernde Licht der imposanten Szenerie – innehalten und betrachten. Immer wieder gelangen wir auf dieser Tour zu Bächen oder kleinen Flüssen, welch liebliches Geräusch – das Gurgeln, Sprudeln, Fliessen des kostbaren Gutes! Wir gehen vorbei an rosa blühendem Oleander, begegnen den Berbern von M.Goun in ihren traditionellen Kleidern, erkennen in feinen Details die Unterschiede der einzelnen Stämme. Eine friedliche Stimmung breitet sich aus in der Abenddämmerung. Wir folgen dem Flug der Schwalben, wenden den Blick mal zum glitzernden Nass, mal zur rosa Blüte. Wir übernachten am Ufer des Flusses Frei. Geniessen zum Frühstück die feinen Omeletten oder das am Abend frischgebackene Brot. Heute vielleicht ziehen wir unsere Wassersandalen an, unternehmungslustig machen wir uns auf zum Wassertag in den Schluchten. Lassen unsere Stimmen an den Felswänden widerhallen, erfrischen uns am kühlen Nass, wärmen uns auf einem sonnenbeschienenen Stein. Farben, Formen, Materialien, Kontraste, Melodien, Wärme, Kälte – 6 Stunden herrliche Sinneserfahrungen.

Auch unsere treuen Begleiter, die Maultiere und ihre Besitzer, holen sich nasse Füsse, und zusammen richten wir am Flussufer unser Nachtlager ein. Dann gilt es wieder, das Schuhwerk zu wechseln und die festen Bergschuhe anzuziehen. Wir durchwandern mehrere Dörfer eines Hochtales. Lange ein in sich abgeschlossenes Tal, sind hier Kleidung und Frisuren der Frauen sowie Rituale und Feste verschieden zu denen der Berberstämme, die einige Täler weiter leben. Die Landschaft ist geprägt von uralten, knorrigen Wachholderbäumen, kultivierten grünen Terrassenfeldern und Häusern aus Lehm, die sich an den kargen Berghang drängen. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, Labyrinth gleich, führt das Wasser zu den in tagelanger Handarbeit kultivierten Feldern. Übernachtung im Camp.

Wanderung: je 4-7 Std. pro Tag, Gipfeltour ca. 9 Std.

12. Tag: Abstieg zum Tal von Ait Bougmez. Wanderung ins Heimatdorf des Begleitteams (F/M/A)
Ein letztes Mal auf dieser Reise strecken und recken wir uns in unseren Schlafsäcken, geniessen das feine Frühstück unter freiem Himmel. Heute schliessen wir den Kreis, sind wieder im Tal Ait Bougmez, dem “glücklichen Tal” angelangt. Nach einem gemütlichen Spaziergang erblicken wir die im traditionellen Stil gebaute Herberge in unmittelbarer Nähe des Elternhauses von Lahoucine, im Heimatdorf unserer Begleitequipe. Wir verabschieden uns vom Begleitteam mit ihren Tieren. Die liebevoll gestaltete Herberge wirkt wie eine Oase, ein Ort der Ruhe, Erholung – die Zeit scheint stillzustehen. Wir essen ein feines Mahl und haben am Nachmittag die Wahl: Spazieren in den Feldern, den Bach entlang, zum heiligen Berg, dem Marabout Sidi Moussa aufsteigen oder auf der Terrasse sitzen bleiben, ein Glas Tee in der Hand das Dorfleben betrachten. Nacht in der Herberge. Übernachtung in der Herberge.

Wanderung: 2 ½ Std.

13. Tag: Ait Bougmez – Marrakesch (F/M/-)
Rückfahrt am Vormittag über Azilal nach Marrakesch. Abend zur freien Gestaltung in Marrakesch. Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(Fahrt: 5 Std.)

14. Tag: Marrakesch (F/-/-)
Es locken die verschiedenen Facetten der Stadt, alt und neu, die Begegnung mit der herzlichen Bevölkerung, das Spiel der Farben, das Licht auf den roten Mauern, der Souk, die wunderschönen Gärten und nicht zuletzt die Terrasse des Hotels. Tag zur freien Gestaltung in Marrakesch. Übernachtung in einem einfachen Hotel/Riad.

15. Tag: Marrakesch – Europa oder Verlängerungstage (F)
Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Europa- oder Verlängerungstage.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Gutschein SBB-Billett 2. Klasse Wohnort – Flughafen retour
  • Unterbringung laut Programm im Doppelzimmer bzw. 2- Personen-Zelten
  • Begrüssung, Orientierung und ½ Tag Stadtspaziergang in Marrakesch
  • Gepäcktransport mit Lastmaultieren bei der Trekkingtour
  • Koch und gesamte Campingausstattung (Zelte, Schaumstoffmatten, Küchenutensilien, Toilettenzelt) während der gesamten Tour
  • Auf der gesamten Tour Vollpension, ausgenommen in Marrakesch nur Frühstück
  • Führung und Betreuung durch einen geprüften, lizenzierten einheimischen deutschsprachigen Bergführer
  • Alle Transfers gemäss Programm
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht inbegriffen
Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder, Hauptmahlzeiten in Marrakesch sowie Reitmaultier.

Teilnehmerzahl

4 - 14 Teilnehmer

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

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