Termine - Preise in CHF
13.04.19 - 27.04.19 4'400.-
26.10.19 - 09.11.19 4'400.-
Zuschläge
Einzelzimmer/-zelt 2018 CHF 230.-

Zahlungsbedingungen

Anzahlung: 30%
Restzahlung 21 Tage vor Reisebeginn

Jordanien

Petra und Wadi Rum mit Kameltrekking

Trekkingreise in den Bergen um Petra und mit Reitkamelen durch das Wadi Rum | 15 Tage

Die eigentlichen Geheimnisse der rosaroten Felsenstadt Petra liegen jenseits der Touristenströme. Deshalb erwandern Sie die Sandsteinlandschaft um Petra herum zu Fuss: Nahe der Kreuzfahrerfestung Shobak tauchen Sie ein in eine bizarre Sandsteinwelt. Sie folgen tief eingeschnittenen Schluchten und wandern durch eine Landschaft aus teils zerklüfteten, teils weich verschliffenen Felsformationen. So erreichen Sie Petra, die einzigartige Felsenstadt mit ihren stolzen Grabanlagen. Eine kurze Autofahrt bringt Sie anschliessend in die Sandsteingebiete des Wadi Rum. Dort treffen Sie auf Ihre Kamele und die Begleitmannschaft, mit der Sie in den nächsten Tagen unterwegs sein werden. Während des frühen Vormittags legen Sie jeweils in rund vier Stunden den grösseren Teil der Tagesetappe zurück. Nach einer Pause, geht es dann noch einmal zwei, drei Stunden in den späten Nachmittag hinein. Dieses Kameltrekking eignet sich auch für Reitanfängerinnen und -anfänger, denn im nordarabischen Sattel, dem Shadad, hat man einen sicheren Halt, und er kann individuell gepolstert werden.

Die Höhepunkte dieser Reise

  • Trekkingtour in den beiden schönsten Landschaften Jordaniens: in den Nationalparks von Petra und Wadi Rum
  • 5 Tage in und um Petra zu Fuss unterwegs
  • Ein voller Tag in der Wüstenlandschaft des Wadi Rum zum Relaxen und für eigene Erkundungen
  • Während des 5-tägigen Kameltreks im Wadi Rum pro Teilnehmer ein eigenes Reitkamel und zu Beginn eine ausführliche Einweisung in die Kunst des Reitens

Programm

1. Tag: Anreise nach Amman (-)
Linienflug nach Amman und Transfer zum Hotel in Madaba.

2. – 5. Tag: Trekking in der Sandsteinlandschaft um Petra (F/M/A)
Am Morgen steigen Sie in den Kleinbus, der Sie in einer etwa dreistündigen Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings bringen wird. Auf dem Weg dorthin erkunden Sie die Festung Shobak und erreichen am Mittag den Rand des Kalksteinplateaus, von dem aus Sie den weiten Blick über die tief ein- geschnittenen Schluchten der Sandsteinlandschaft geniessen. Durch diese Landschaft werden Sie in den kommenden Tagen bis nach Petra wandern. Für Ihr heutiges sowie auch alle weiteren Camps haben wir für Sie Plätze ausgesucht, die Ihnen weite Blicke über die wild-romantische Landschaft garantieren. In den Camps erwartet Sie abends jeweils auch Ihr Begleitfahrzeug samt Gepäck und Ausrüstung. Jedes Zelt bietet Platz für 2 Personen und ist mit Matratzen und Decken unseres lokalen Partners ausgestattet. Während den Trekkings sind keine Badezimmer vorhanden, Wasser zum Waschen wird zur Verfügung gestellt.
Am Morgen des dritten Tages schultern Sie Ihr Tagesgepäck und ver- lassen das Plateau, um in das teils zerklüftete, teils sanft hügelige Sandsteingebiet hinunterzusteigen. Der Weg dorthin führt durch eine schmale Schlucht voller übermannshoher Oleander, die fest im Bach des Abu Sakakin verwurzelt sind. Atemberaubend ist der Blick von den Pools (leider oftmals trocken) hinunter – viele Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe der vulkanischen Gesteinsmassen, die das Wadi Arabah einrahmen. Entlang heute fast vergessener Pfade erreichen Sie die Ruinen der Siedlung Ayn Kutlah und wandern durch Wacholderwälder bis nach Hayat Al-Qubur. Hier können Sie die ersten Felsengräber an den Sandsteinwänden entdecken. Sobald Sie den Siq ‘Umm Al-Aldah durchlaufen haben, sind Sie am nördlichen Rand des antiken Stadtgebietes von Petra angelangt. Sie besichtigen den Siq al-Barid (Little Petra), eine Art Karawanenstation und Vorstadt des alten Petra, und wandern bis zur neolithischen Siedlung von Baydhah. Schliesslich umrunden Sie den Djebel Qattar und gelangen vorbei am Ad-Dayr über einen vielstufigen Weg hinunter ins antike Stadtgebiet von Petra – und durch das Wadi Turkmaniyah zu Ihrem Hotel. Hier quartieren Sie sich für die beiden kommenden Nächte ein.

6. – 7. Tag: Petra (F/-/A)
Die nun folgenden beiden Tage widmen Sie der Ruinenstätte Petra, die in der Antike die Hauptstadt des Nabatäerreiches war. Wegen ihrer monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem anstehenden Fels gemeisselt wurden, gilt Petra als einzigartiges Kulturdenkmal. 1985 wurde sie in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Selbstverständlich gelangen Sie an einem Morgen durch den berühmten Siq, einer über 70 m tiefen Felsschlucht von 1,5 km Länge und zugleich Eingang zur Felsenstadt, nach Petra. Der Siq wurde durch die Wassermassen des Wadi Musa, eines temporären Gebirgsbachs, der nach heftigen Regenfällen anschwoll und durch die Schlucht schoss, tief in den Fels gegraben. Die Nabatäer nutzten den Siq als gut gesicherten Zugang zu ihrer Stadt. Sie lassen ihn aber danach buchstäblich „links liegen“, so dass Sie das antike Stadtzentrum auf immer wieder anderen spannenden Wegen erreichen und verlassen, um möglichst viele der rund 800 Baudenkmäler und Grabstätten in und um Petra zu entdecken. Die Monumente sind geprägt von nabatäischen, griechisch-hellenistischen und römischen Einflüssen, und oft vermischen sich Stilelemente aller drei Kulturen in ein und demselben Bau. Am Nachmittag des siebten Tages kehren Sie der alten Nabatäermetropole endgültig den Rücken und steigen in die Fahrzeuge, die Sie hinunter ins Wadi Rum bringen. Am Eingang zum Wadi treffen Sie auf die Badu, die Sie in den kommenden Tagen begleiten werden. Sie übernachten in einem Zeltcamp.

8. – 13. Tag: Wadi Rum (F/M/A)
Ihre Zeit im Wadi Rum beginnt mit einem ganzen Tag für individuelle Unternehmungen. Sie können auch dem süssen Nichtstun frönen und sich ausruhen. Es lohnt sich aber, die nähere Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Wandermöglichkeiten und Schattenplätze unter überhängenden Sandsteinfelsen gibt es genügend! Am Abend oder in der Nacht des achten Tages treffen Ihre Kamele und die Begleitmannschaft, mit der Sie ab dem kommenden Morgen unterwegs sein werden, ein. Von nun an bestimmen die Badu Ihre Route und den Tagesablauf.
Schon vor Sonnenaufgang kümmern Sie sich um die Tiere, füttern und satteln sie. Danach frühstücken Sie gemeinsam, besprechen, wo Sie Ihre Begleitfahrzeuge abends treffen werden, und packen Ihre sieben Sachen zusammen. Sie legen den grössten Teil der Tagesetappen während der frühen Morgenstunden zurück, machen aber zwischendurch immer wieder kurz Rast. Das Mittagessen besteht meist aus dem in der Glut des Feuers gebackenem Brot, Rohkost und Labban (einem schmackhaften Frischkäse). In den heissen Mittagsstunden bleibt Zeit zum Ausruhen. Wer möchte, kann aber auch eine kleine Klettertour unternehmen.
Nach dieser längeren Mittagspause reiten Sie dann noch mal zwei, drei Stunden in den späten Nachmittag hinein. Abends treffen Sie am morgens vereinbarten Ort auf Ihre Begleitfahrzeuge, satteln die Kamele ab und versorgen sie. Gemeinsam bereiten Sie Ihr Abendessen vor, und danach bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen oder in den Sternenhimmel zu schauen und alten Geschichten zu lauschen.
Die Route führt Sie zunächst in Gebiete, die von den üblichen Tages- ausflüglern so gut wie nicht erreicht werden. In der Stille des Wadi können Sie die majestätisch aufragenden, in allen Gelb- Orange- und Rottönen leuchtenden Sandsteinfelsen, ihre durch Verwitterung teils bizarren Formen sowie die sanften Erhebungen der Sanddünen vom Kamelrücken aus in aller Ruhe auskosten. Erst am dritten Trekkingtag erreichen Sie den Jebel Burdah und damit ein etwas häufiger besuchtes Gebiet. Im Siq Al-Barrah bestaunen Sie einem Canyon mit farbenprächtigen Wänden. Schliesslich wenden Sie sich westwärts bis zum Jebel Khazzali, in dessen Nähe Ihr Trekking endet. Sie verabschieden sich von den Kamelen und verbringen eine letzte Nacht unter dem Sternenhimmel.

14. Tag: Der letzte Trekkingtag (F/-/A)
Am Morgen des heutigen Tages wandern Sie zur Abwechslung ein Stück des Weges, bis Sie das Dorf Rum erreichen. Dort steigen Sie in einen Bus und fahren hinab an die Ufer des Roten Meeres. Bevor Sie endgültig Abschied nehmen müssen, können Sie noch in das wunderbare Wasser des Roten Meeres eintauchen und nachts den Luxus eines weichen Hotelbettes geniessen.

15. Tag: Rückflug in die Schweiz (-)
Am frühen Morgen Transfer an den Flughafen und Rückflug mit Umsteigen in Amman.

Anreiseinfo

Die Flüge basieren auf einen Linienflug mit Royal Jordanian Airlines.

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug in Economyklasse inkl. Taxen
  • Inlandflug
  • myclimate-Beitrag zum Klimaschutz
  • Visum Jordanien
  • Gutschein für SBB-Billett 2. Klasse Wohnort – Flughafen retour
  • Alle Transfers und Fahrten im Kleinbus bzw. PKW und im Geländewagen
  • Miete für die Kamele während der Tage 8-13; pro Teilnehmer ein Reittier
  • Begleitfahrzeuge während der Treks
  • 4 Hotelübernachtungen
  • 10 Zeltübernachtungen
  • Camping-Ausrüstung mit Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche
  • Alle Exkursionen und Eintritte gemäss Programm
  • Vollpension inkl. Tee während der Treks; sonst Mahlzeiten gemäss Ausschreibung
  • Landeskundige deutschsprechende Reiseleitung
  • Büchergutschein im Wert von CHF 30.- für Reiseliteratur Ihrer Wahl

Nicht enthalten
Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist, nicht im Programm aufgeführte Mahlzeiten, persönliche Auslagen sowie Trinkgelder.

Teilnehmerzahl

4 - 12 Teilnehmer

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweise und Anforderungen

Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum.
Die Wanderungen sind mittelschwer und erfordern eine gute Trittsicherheit. An einigen exponierten Stellen ist Schwindelfreiheit von Vorteil. Jeden Tag wandern Sie vier bis sechs Stunden, das entspricht etwa zehn bis zwanzig Tageskilometern. Von den Campplätzen, an denen Sie abends das Begleitfahrzeug mit Gepäck und Ausrüstung erwartet, geniessen Sie immer neue Blicke über die wildromantische Landschaft.

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