Termine - Preise in CHF
18.10.12 - 10.11.12 3'710.-
15.11.12 - 08.12.12 3'710.-
13.12.12 - 05.01.13 3'775.-
31.01.13 - 23.02.13 3'590.-
28.02.13 - 23.03.13 3'590.-
Zuschläge
Einzelzimmer (-zelt) CHF 350.-
Flug ab Zürich CHF 375.-

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30 % vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Abreise

Oman

Vielfalt abseits ausgetretener Pfade

24 Tage - Geländewagenfahrt durch den ganzen Oman

Zwei landschaftliche Extreme verbindet diese Reise: die tiefblauen Fjorde der Halbinsel Musandam hoch im Norden des Oman und im Süden die Randgebiete der Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung weit in das Land hineinwogt. Beide Extreme wollen wir auf unserer Expedition aufsuchen. Und weil sie an entgegengesetzten Enden Omans liegen, wird daraus unversehens eine umfassende Reise durch das gesamte Sultanat.
Wir kommen nach Muscat, wo Omans kluger Sultan Qaboos residiert, besuchen den bunten Frauenmarkt von ‘Ibra und sehen uns in der ehemaligen Hauptstadt Nizwa um. Auf einem Gipfelplateau des Hadjar ash-Sharqi schlagen wir unser Lager auf. An den unberührten Küsten des Indischen Ozeans säumen vulkanische Landspitzen, kilometerlange Strände, Lagunen und der grandiose Canyon von Shuwaymiyah unseren Weg. Die Halbinsel Musandam beherrschen die fast schwarzen Gebirgszüge der Ru’us al-Djibal. Die Fjorde erkunden wir während einer Dhow-Cruise (traditionelles Schiff aus Holz). Im Süden wählen wir Salalah als Ausgangspunkt für die Erkundung des Dhofar, des Weihrauchlandes.
Der Wunsch, auf dieser Geländewagenexpedition die ausgetretenen Pfade so weit wie möglich links liegen zu lassen, bringt es mit sich, dass wir etwa die Hälfte der Strecke auf Pisten zurücklegen und viele Nächte zelten. Kurze Wanderungen an landschaftlich besonders schönen Stellen sorgen immer wieder für Auflockerung. Und sicher folgen wir mehr als einmal der Einladung des Indischen Ozeans zu einem erfrischenden Bad.

Die Höhepunkte der Reise

  • Dhow-Cruise in den Fjorden Musandams
  • Sandwüsten von Wahiba und Rub al-Khali
  • vielfältige und farbenfrohe Märkte

Programm

1.-2. Tag Anreise Dubai und Fahrt nach Mussandam
Flug von Frankfurt nach Dubai (Dubay) via Muscat (Masqat, Maskat) oder Bahrain. Ankunft dort am Morgen des 2. Tages. Anschliessend kurze Rundfahrt durch Dubai (Dubay). Fahrt entlang der Küste Richtung Musandam, wo wir erstmals omanischen Boden betreten, und erste Übernachtung auf der Halbinsel in einem Hotel.

3.-4. Tag Musandam und die Oase Buraimi
Die Gewässer der langgezogenen Fjorde Musandams erkunden wir stilecht an Bord einer Dhow (Dhaw) und haben Gelegenheit zu einem Bad im Meer.
Nach einer Zeltübernachtung im Landesinneren von Musandam geht es – erneut durch die Vereinigten Arabischen Emirate – durch die Berge bis in die Oase Buraimi / al-Ain (Buraymi / al-Ayn). Hier verlassen wir die Emirate endgültig und reisen zum zweiten Mal im Sultanat Oman ein. Die Nacht verbringen wir im Zelt nahe einer kleinen, palmenbestandenen Oase.

5.−8. Tag: Jebel Shams, Jebel Akhdar und Inner-Oman
Eine inzwischen asphaltierte Strasse bringt uns bequem durchs Wadis Bani Ghafir bis nach Rustaq, wo wir uns das Fort anschauen. Anschliessend gelangen wir über eine Piste durch das Wadi Sahtan an den Fuss des mächtigen Djabal Djafr. Nach einer weiteren Zeltnacht erreichen wir Bilad Sayt, ein kleines Dorf am Fusse der Berge inmitten von grünen Terrassenfeldern. Nahebei führt eine neu geschobene Piste über den Hadjar al-Gharbi. Sollte sich allerdings Regen ankündigen, können wir diese Piste aus Sicherheitsgründen nicht nehmen und müssen einen Umweg in Kauf nehmen. Unser Ziel ist die Südseite des Hadjar-Massivs. Dort liegt die Region Dakhiliyah, auch Inner-Oman genannt. Nach der Erkundung von Misfat al-Ibriyin, einer Oase mit ausgedehnten Gärten, geht es kurvenreich weiter auf ein Plateau unterhalb des Jebel (Djabal, Jabel) Shams. Von hier oben geniessen wir den Blick auf das Wadi Nakhar, den “Grand Canyon” Omans, und suchen uns am Rande der Schlucht einen Übernachtungsplatz. Wer mag, erkundet die fast senkrecht abfallenden Schluchtenwände auf einer abendlichen oder morgendlichen Wanderung.

Der nun kommende Tag führt uns erstmals zu den alten Lehmstädten der Dakhiliyah (Inner-Oman). In Bahla’ bummeln wir (wenn wir morgens früh genug aufgestanden sind!) über den Tiermarkt und besichtigen ausserdem eine der Töpfereien, für die Bahla’ bekannt ist. Den späteren Vormittag nutzen wir zu einem Besuch des Wohnpalastes von Djabrin (Jabrin). Von hier ist es nicht weit in die alte Hauptstadt der Dakhiliyah, nach Nizwa, wo wir uns zunächst nur das Fort ansehen. Denn übernachten werden wir heute auf dem Jebel Akhdar, genauer: am Ras ash-Shaykh, dem “Kopf des Stammesführers”. Dieser dreizipflige Berg ist nicht nur für unser Zeltcamp eine wichtige Orientierungsmarke, er begleitet uns auch auf der Wanderung am folgenden Tag. Sie führt uns über eine plateauartige auf etwa 2000 müNN, die bedeckt ist mit silbrig glänzenden Gräsern und stacheligen Büschen. Erstaunlich widerstandsfähige Blumen mit grossen zarten weissen Blüten und sattgrünen Blättern lugen dazwischen hervor. Dort, wo Wind und Regen es erlauben, krallen sich mächtige Wacholderbäume in den Grund. An der faserigen Rinde lässt sich erahnen, welch hohes Alter diese riesigen immergrünen Bäume haben. In besser geschützten Winkeln gedeihen wilde Oliven.

Aus dieser urwüchsigen Welt kehren wir zum Abend nochmals nach Nizwa zurück Denn hier erwartet uns am nächsten Tag der grosse Wochenmarkt, zu dem die Omanis von weither in die Stadt strömen. Nach den vergangenen Zeltnächten und vor der anstehenden Durchquerung der Rub al-Khali geniessen wir die Vorzüge eines Hotelbetts und einer Dusche.

9.-13. Tag Rub al-Khali & Salalah
Je früher wir auf den Beinen sind, desto intensiver erleben wir das orientalische Markttreiben auf dem Tiermarkt von Nizwa. Hier mittendrin dabei zu sein ist sicherlich einer der Höhepunkte der Reise. Noch am Vormittag – denn der interessante Teil des Marktes endet bereits um etwa 10:00h – verlassen wir die Stadt über eine nahezu schnurgerade und gut ausgebaute Asphaltstrasse und machen uns auf, um ein ganzes Stück in den Südwesten bis nach Marsawdad zu gelangen. Hier verlassen wir die geteerten Wege und dringen nach einer ersten Nacht in den blassfarbenen Dünen tiefer in die grösste Sandwüste der Erde ein. Wir suchen nach Geoden und Passagen zwischen den bis zu 150 Meter hohen Dünen. Die nehmen immer häufiger Sternform an und bieten uns Schutz für ein zweites und drittes Nachtlager inmitten der Stille der Sande. Am 12. Reisetag erreichen wir – sofern die Wüstenfahrt ohne Zwischenfälle verlief – die Ruinen der uralten Karawanenstadt Ubar. Nahebei beginnt erneut die Asphaltstrasse. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu den berühmten Weihrauchbäumen am Jebel Qara und in die Hauptstadt Dhufars (Dhofar): Salalah. Wir quartieren uns für zwei Nächte in einem kleinen Hotel direkt am Strand ein. Am Abend unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und bummeln über den Weihrauchsuq der Stadt.

Der 13. Tag steht uns nach der langen Wüstenfahrt zum Entspannen und für lange Strandspaziergänge oder ein Bad im Meer zur freien Verfügung.

14.-17. Tag Die Küste des Indischen Ozeans
Dann machen wir uns in gemütlichem Tempo auf, um wieder in den Norden des Oman zu gelangen. Zunächst erkunden wir die Orte am Fusse des Jebel Qara: Taqah, Samharam (Sumhuram) und Mirbat. Wir erklimmen die Flanken des Jebel Samhan und kampieren in luftiger Höhe mit einem weiten Blick über das Meer und Mirbat. Die steilen Abhänge des Jebel Samhan weiter im Osten können am Meer entlang nicht umfahren werden, sodass wir nochmals einen Umweg durchs Landesinnere nehmen müssen. Schliesslich stehen wir am Abbruch des Jebel Zhalul – des Schattengebirges – und blicken in die Bucht von Shuwaymiyah hinunter, in der wir die kommende Nacht wieder direkt am Strand verbringen wollen.

Vulkanische Landspitzen wie Ra’s Madrakah und kilometerlange Strände, Lagunen mit — je nach Jahreszeit — grossen Vogelkolonien und bizarr geformte Felsformationen in „Steingärten“ laden immer wieder zu Stopps ein. Am Abend des 17. Tages erreichen wir den Südrand der Ramlat al-Wahiba

18.- 19. Tag Mit Kamelen durch die Wahiba und schwimmend durch das Wadi Bani Khalid
Erneut tauchen wir in die Wüste ein. Wir queren die Wahiba komplett von Süd nach Nord und orientieren uns dabei an den parallel von Nord nach Süd verlaufenden Dünenzügen. Unser Ziel ist das Lager von Ubayd (Abed), unserem Kamelguide. Er besitzt eine ansehnliche Kamelherde und stellt uns seine Tiere für eine halbtägige Wanderung in den Dünen zur Verfügung. Wir nächtigen mit unseren Zelten in der Nähe des Lagers, von dem aus man in den Nachtstunden auf die flirrenden Lichter der nahe gelegenen Oase Raqa blicken kann.
Nach den Tagen in der Wüste erwarten uns heute die glasklaren Gewässer des Wadi Bani Khalid. Wer sich das zutraut, kommt mit auf eine etwa fünfstündige Wanderung im Wadi, bei der etliche Strecken schwimmend zurück gelegt werden müssen und auch einige Kletterpartien um besonders dicke Felsblöcke im Wadi nötig sind. Wer den Tag gemütlicher angehen möchte, geniesst stattdessen die Pools in der Nähe von Muqal – ganz ohne körperliche Anstrengungen. Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Guesthouse am Rande der Wahiba.

20. – 21. Tag ‘Ibra, Sur und Schildkrötenbeobachtung am Ras al-Djinz
Am kommenden Morgen brechen wir früh auf, um rechtzeitig zum Frauenmarkt in ‘Ibra einzutreffen. Im Anschluss an den Frauenmarkt erkunden wir die nahe gelegene Oase Manzaffar (Minzafah). Am Nachmittag machen wir uns auf den steilen und beschwerlichen Weg hinauf auf das Plateau des Jebel Bani Djabr – es liegt auf etwa 2000 Höhenmetern. In frischer, klarer Bergluft kampieren wir in der Nachbarschaft etwa fünftausend Jahre alter Grabtürme.
Über schmale Pisten erreichen wir erneut den Indischen Ozean und bald darauf die Hafenstadt Sur. Hier erwarten uns die berühmten Dhow-Werften – in denen aber nicht zu allen Jahreszeiten Schiffe im Dock liegen (Im Sommer 2011 wurden aber zwei wirklich riesige Dhows in Angriff genommen, die bis zum Frühjahr 2012 noch nicht fertig sein dürften). Nach einer Stadtrundfahrt quartieren wir uns in einem Hotel direkt am Strand ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer mag, begleitet uns in der Nacht zu den Schildkrötenstränden am Ra’s an Djinz. Mit etwas Glück können hier Schildkröten bei der Eiablage beobachtet werden.

22.- 24. Tag Sur, Muscat (Maskat, Masqat) und das Ende der Reise
Am kommenden Morgen nehmen wir uns Zeit für einen Abstecher in das Wadi Shab. Hier bietet sich eine letzte Gelegenheit für ein Bad im Süsswasser. Noch am Nachmittag erreichen wir Muscat (Maskat, Masqat) und beziehen Zimmer in einem einfachen Hotel direkt neben dem quirligen Suk (Suq, Souk) von Muttrah (Mattrah). So können wir ohne jeden Aufwand zu Fuss in die überdachten Marktgassen gelangen und nach Herzenslust „shoppen“ gehen.

Wer mag, steht am Morgen des vorletzten Tages der Reise nochmals früh auf und bummelt über den Fischmarkt von Muttrah. Anschliessend besichtigen wir die einzige im Oman für Nicht-Muslime geöffnete Moschee: die Sultan-Qabus-Moschee und das Bayt Baranda – ein Museum in einem restaurierten Altstadthaus. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am 24. Tag erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Deutschland (direkt oder. via Abu Dhabi).

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug ab Frankfurt (andere Abflughäfen möglich, teils gegen Aufpreis)
  • Transfers vom und zum Flughafen
  • Rundreise im Geländewagen (maximal 4 TeilnehmerInnen pro Fahrzeug)
  • eintägige Dhowcruise
  • 8 Hotelübernachtungen
  • 14 Zeltübernachtungen
  • Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
  • Halbpension
  • Trinkwasser während der Rundreise
  • alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • landeskundige Deutsch sprechende Reiseleitung

Teilnehmerzahl

7 - 12 Teilnehmer

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweise und Anforderungen

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Nomad Reisen durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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